Das Weltsozialforum 2009 in Belém hat den 28. März zum Aktionstag und Beginn einer weltweiten Mobilisierung für eine neue Weltwirtschaftsordnung ausgerufen. Siehe auch die Deklaration zur Krise: "> For a new economic and social model! Let's put finance in it's place!"
Am 2. April 2009 werden sich die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten erneut zum Krisengipfel treffen. Doch die Brandstifter werden das Feuer nicht löschen - das Gremium ist exklusiv und nicht geeignet, die Krise in Richtung sozialökologischen Umbau der Weltwirtschaft zu überwinden.
Auch wenn der Club der G8-Staaten um 12 Industrie- und Schwellenländer erweitert wurde, ändert sich nichts an der grundliegenden Herangehensweise des internationalen Krisenmanagements: Diejenigen, die Hauptverursacher des Finanzcrashs waren, sollen nun exklusive Lösungen für die drohende Weltrezession finden. Wieder einmal werden 20 Köche und Köchinnen die Suppe kochen, die dann von den armen Bevölkerungsschichten in 193 Staaten ausgelöffelt werden muss!
Inhaltlich ist vom G20 Gipfel nicht viel zu erwarten. Das Krisenmanagement zielt darauf ab, die Banken um jeden Preis zu retten, ohne dabei die Chance zu ergreifen, eine grundlegende Veränderung der Finanzarchitektur einzuleiten.